Super Saisonstart beim Sparta-Cup
Die Bilanz der SG Regio-Athleten beim Sparta-Cup vom 23. – 25. 10. 2026 in Konstanz: 2 Cuprekorde, 36 erste Plätze, diverse zweite und dritte Plätze sowie mit 1.295 Punkten beste Gast-Mannschaft. Und: Erneuter Sieg gegen Timo Sorgius, Bronzemedaillen-Gewinner bei der EM 2026 in Paris (4×200-Meter-Freistil).
Timo Sorgius trat dieses Jahr wieder im Schwaketenbad bei der 8×25-Meter-Freistil-Mixed-Staffel an. Wie letztes Jahr schon schwamm er allein gegen acht Schwimmer der jeweiligen Vereine des Jahrganges 2012 bis 2016. Wie letztes Jahr traten auch Athleten der SG Regio gegen ihn an: Maxim Shaliev, Manja Evers, Roman Statkevych, Nils Hartmann, Luca Bottin (alle Jg. 2012), Clara Pehl, Maira Weinberger (beide Jg. 2013) und Leni Eble (Jg. 2014). Und genau wie letztes Jahr war die SG-Regio-Staffel in einer Zeit von 1:44,95 Minuten schneller als Timo Sorgius (1:47,41). Vielleicht probiert Sorgius es nächstes Jahr noch einmal – die SG Regio wäre auf jeden Fall wieder am Start.
Aber auch eine weitere Staffel sorgte für Aufsehen: Die 4×50-Meter-Freistil-Staffel schwamm Cuprekord in der Besetzung: Sophia Klawitter, Charlotte Kluthe, Lotta Pankrath und Alessa Mnich. Die Zeit: 1:49,33 Minuten. Dieselben Athletinnen holten sich auch bei der 4×50-Lagen-Staffel in 2:00,91 Minuten den ersten Platz. Und auch die 4 x 50 Lagen-Mixed-Staffel siegte. Hier schwammen Alessa Mnich, Simon Hasler, Sophia Klawitter und Angelo Dobek (1:54,93 Minuten). In gleicher Besetzung aber anderer Reihenfolge (Simon Hasler, Angelo Dobek, Sophia Klawitter und Alessa Mnich) sicherte sich die 4×50-Meter-Freistil-Mixed-Staffel ebenfalls den 1. Platz (1:43,62 Minuten).
Herausragende Einzelschwimmerin war Sophia Klawitter. Sie schwamm zu drei offenen Titeln (100 Schmetterling in 1:05,11 Minuten, 100 Freistil in 0:58,78, jeweils im Finale, 50 Schmetterling in 0:28,25). Die 50 Schmetterling gewann Sophia mit neuem Cuprekord und dazu noch vier Titel in den Staffeln. Außerdem holte sie sich sechs Jahrgangstitel im Jahrgang 2009 (400 Lagen in 5:15,76 Minuten, 50 Schmetterling in 0:28,25 Minuten, 100 Schmetterling in 1:06,31 Minuten, 50 Freistil in 0:27,20 Minuten, 100 Lagen in 1:07,91 Minuten, 100 Freistil in 0:59,15 Minuten).
Weitere offene Titel gewannen Alessa Mnich im Finale über 100 Rücken (1:04,95 Minuten) und über 200 Freistil (2:09,79 Minuten) sowie Simon Hasler über 100 Lagen in 0:58,79 Minuten. Beide holten auch noch je eine Bronzemedaille in den 100er-Finals: Alessa über 100 Freistil (1:00,37 Minuten) und Simon über 100 Schmetterling (0:57,09 Minuten).
Silber und Bronze in der offenen Klasse in den Finals gab es für Charlotte Kluthe. Zweite wurde sie über 100 Schmetterling in 1:06,32 Minuten und dritte über 100 Brust in 1:16,69 Minuten. Außerdem gewann sie zwei Jahrgangstitel (50 Schmetterling in 0:30,17 Minuten und 100 Schmetterling in 1:07,39 Minuten) und war an beiden Staffeltiteln der Frauen beteiligt – eine hervorragende Gesamtleistung.
Ebenfalls Silber und Bronze gab es bei den Jugendfinals im Jahrgang 2012 und jünger. Maxim Shaliev (Jg. 2012) belegte über 100 Schmetterling in einer Zeit von 1:07,72 Minuten den dritten Platz und über 100 Freistil den zweiten Platz (0:59,49 Minuten). Auf derselben Strecke holte sich auch Manja Evers (Jg. 2012) die Silbermedaille in 1:02,71 Minuten. Silber gab es ebenfalls für Luca Bottin (Jg. 2012). Er schwamm die 100 Rücken in einer Zeit von 1:10,48 Minuten.
Einen Pokal für die punktbesten Leistung in ihren jeweiligen Jahrgängen erhielten:
- Emily Beitinger (Jg. 2016)
100 B | 1:39,01 | 249 Punkte - Maria Weinberger (Jg. 2013)
800 F | 09:54,59 | 506 Punkte - Sophia Klawitter (Jg. 2009)
100 F | 00:58,78 | 612 Punkte - Alessa Mnich (Jg. 2008 und älter)
200 F | 02:09,97 | 595 Punkte - Florian Leberer (Jg. 2010)
1500 F | 17:32,49 | 521 Punkte
Jeweils die drittbeste Leistung in ihren Jahrgängen erreichten:
- Manja Evers (Jg. 2012)
100 F | 01:02,64 | 506 Punkte - Charlotte Kluthe (Jg. 2010)
100 F | 01:01,06 | 546 Punkte - Felix Gulde (Jg. 2014)
800 F | 10:16,09 | 365 Punkte
Sehr stark bei den jüngeren Schwimmerinnen war Emily Beitinger (Jg. 2016). Sie holte sich fünf erste Plätze: 100 Brust in 1:39,01 Minuten, 50 Brust in 0:45,89 Minuten, 50 Freistil in 0:36,01, 100 Freistil in 1:23,51 Minuten und 100 Lagen in 1:32,74 Minuten.
Auf sehr hohem Niveau schwamm ebenfalls Edward Kling (Jg. 2016). Über die 50 Freistil (0:32,76 Minuten), die 200 Brust (3:28,58 Minuten) und die 100 Lagen (1:28,55 Minuten) holte er in seinem Jahrgang Gold.
Die junge Leni Eble (Jg. 2014) dominierte die Bruststrecken in ihrem Jahrgang: Gold über 50 Brust (0:38,26 Minuten), 100 Brust (1:24,65 Minuten) und 200 B (3:00,47).
Dominant war auch Maira Weinberger (Jg. 2013) über die längeren Kraulstrecken. Sie siegte über die 800 Freistil (9:54,59 Minuten), die 400 Freistil (4:50,33 Minuten) und die 200 Freistil (2:17,87 Minuten). Ihre vierte Goldmedaille erschwamm sie über die 400 Lagen in 5:42,36 Minuten.
Weitere Titel und starke Ergebnisse in der Jahrgangswertung erzielten:
- Felix Gulde (Jg. 2014):
1. 400 Lagen (5:51,09), 1. 50 F (0:36,01) - Clara Aenne Pehl (2013):
1. 50 Freistil (0:28,45) - Manja Evers (Jg. 2012):
1. 200 Rücken (2:31,51), 1. 50 Freistil (0:28,89) - Maxim Shaliev (Jg. 2012):
1. 200 Freistil (2:10,28), 1. 200 Lagen (2:30,63) - Linja Marie Weinberger (Jg. 2011):
1. 400 Lagen (5:18,52), 1. 200 Brust (2:49,21) - Florian Leberer (Jg. 2010):
1500 Freistil (17:32,94), 1. 400 Freistil (4:26,33) - Sienna Woolls-King (Jg. 2009):
1.200 Freistil (2:22,85)
Cheftrainer Gerhard Hasler sagt: „Mit diesem Einstieg in die Kurzbahnsaison bin ich sehr, sehr zufrieden. Die geschwommenen Zeiten stimmen mich zuversichtlich für die Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften in Aalen am 13./14/15 Oktober. Damit werden wir auch beim nahen Zwischenhöhepunkt vor den DM-Kurzbahn und der DMS 2. Bundesliga eine starke Mannschaft haben. Zumal einige Leistungsträger noch gar nicht im Einsatz waren.“
Artikel: Sonja Lamers; Ergebniszusammenstellung: Gerhard Hasler




