Freiburger Flossis überraschend erfolgreich beim Länderpokal am 4. November 2023

Am Freitagmorgen ging es los zum diesjährigen Länderpokal wo sich die besten Finswimmer von jedem Bundesland treffen, um das Bundesland mit der stärksten Mannschaft zu küren. Da es sehr selten ist, dass nur ein Verein die besten Schwimmer stellt, musste erstmal die Mannschaft zusammengesammelt werden. Also ging die Reise von Freiburg, über Karlsruhe, nach Ilmenau. Moment Ilmenau? Ist doch gar nicht Baden-Württemberg. Hier merkt man wieder, dass doch der eine oder andere vom Verein durch Studium Baden-Württemberg verlässt, aber dennoch gerne für Baden-Württemberg an den Start geht. Von Ilmenau ging dann die Reise mit 4 Sportlern und zwei Betreuern weiter nach Brandenburg, wo dieses Jahr der Wettkampf stattfinden sollte.
Am Abend haben wir uns dann mit der Mannschaft aus Württemberg getroffen. Die hatten es deutlich einfacher Ihre Schwimmer zusammen zu sammeln. Hier waren nur die Heilbronner am Start. Nun stand auf dem Plan kurz die Unterkunft beziehen, dann Abendessen und schon ging es ins Bett um gut erholt am Samstag an den Start zu gehen.

Der Wettkampf begann am Samstag um 10 Uhr. Bei diesem Wettkampf starten immer zwei Sportler aus jedem Bundesland pro Strecke, und zwar in den Kategorien weibliche Jugend, männliche Jugend, Damen und Herren. Um ein Team vollständig zu besetzen, braucht es vier Starter. In der männlichen Jugend hat es bei uns dieses Jahr nur für drei gereicht. Dann können nicht alle Strecken besetzt werden und dadurch fehlen Punkte in der Endwertung. Die anderen drei Baden-Württembergischen Temas waren komplett. In diesem Wettkampf wurden die Strecken 100 FS, 400 ST, 50 AP, 200 FS, 800 FS und 100 ST geschwommen, plus einer Staffel am Ende.

Die vier Sportler aus Baden gingen im ersten Abschnitt alle bei den 400 ST an den Start und konnten alle vordere Platzierungen und teilweise persönliche Bestzeiten erreichen. Nia aus Karlsruhe zeigte besonders gute Leistungen, da sie diese Strecke zum ersten Mal überhaupt schwamm. Im zweiten Abschnitt schwammen Sascha und Johanna aus Freiburg und Nia die 200 FS und Theresa die 50 AP. Auch hier erkämpften sich alle Sportler Top 5 Platzierungen. Im letzten Abschnitt schwamm Theresa bei den 100 ST auf Platz 4 und die anderen drei bei den 800 FS ebenfalls ganz nach vorne. Johanna und Nia schafften es sogar auf die Medaillenränge.

Zusammen mit den Leistungen der Heilbronner Sportler befand sich das Herrenteam vor der Staffel auf Platz 3, die weibliche Jugend ebenfalls und die Damen mit knappem Rückstand auf Platz 2. Die Staffel war also nochmal spannend, da bei den Damen um den ersten und bei der weiblichen Jugend um den dritten Platz geschwommen wurde. Die weibliche Jugend war zuerst dran und konnte mit einer hervorragenden Zeit und vor allem sehr gutem Teamwork ihren dritten Platz verteidigen. Bei den Damen war es bis zur letzten Sekunde spannend, doch auch die Damen konnten sich mit zwei Sekunden Vorsprung als ersten ins Ziel schwimmen und damit das Thüringer Team auf den zweiten Platz verweisen.

Das Ergebnis des Wettkampfes (zweimal Bronze und einmal Gold) zeigt, dass Baden-Württemberg in Deutschland auch gegenüber den Stützpunkten Thüringen, Sachsen und Berlin Konkurrenzfähig ist. Wir sind sehr stolz auf alle unsere Sportler und hoffen diese guten Ergebnisse nächstes Jahr wiederholen zu können.