Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (DMSJ) am 22. und 23.11.2025 in Heidelberg
Zwei Titel und drei weitere Treppchenplätze für Regio-Mannschaften
Am Wochenende des 22.und 23. 11. 2025 fuhren 31 Schwimmer und Schwimmerinnen der SG Regio Freiburg, 27 davon vom SSV Freiburg, jeweils frühmorgens mit dem Reisebus nach Heidelberg zum diesjährigen Badenfinale der DMSJ (Deutscher Mannschaftwettbewerb Schwimmen der Jugend). Bei den DMSJ werden in verschiedenen Altersklassen (fast) alle Schwimmarten in einer 4 x 100-Meter Staffel geschwommen und am Ende zusätzlich noch eine 4 x 100-Meter Lagenstaffel. Eine Ausnahme gibt es bei der Jungs und Mädchen der D-Jugend, also den 10- und 11-jährigen, die die Schmetterlingsstrecke in einer 4 x 50-m-Staffel schwimmen dürfen. Am Ende werden alle Zeiten addiert und alle Mannschaften in einer traditionell äußerst amüsanten Veranstaltung geehrt. Ist es doch sowohl bei den Landesfinals als auch beim Bundesfinale, wofür sich die bundesweit acht (A- und B-Jugend) bzw. zwölf (C- und D-Jugend) schnellsten Mannschaften qualifizieren doch Brauch mit witzigen Kostümen zur Siegerehrung zu schreiten.
Im Wasser besonders in Szene setzen konnten sich aus Freiburger Sicht die A- und B-Mädchen und die männliche C-Jugend. Mit über 90 Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Mädchen aus Pforzheim wurden die Mädchen der A-Jugend (Jg. 2008 und 2009) in der Besetzung Eva Ernst, Sophia Klawitter, Lotta Pankrath, Sienna Woolls-King und Alexa Woolls-King in 23:56,44 überlegen Badische Meisterinnen und schrammten mit dieser Zeit nur 17 Sekunden am Bundesfinale in Wuppertal vorbei. Leider fehlten bei den A-Mädels Eva-Laetitia Schmieg und Felizia Hönninger krankheitsbedingt und so verpassten diese, wie im letzten Jahr auch, denkbar knapp das Finale der besten acht Mannschaften Deutschlands in dieser Altersklasse am 5./6. 12. in der Wuppertaler Schwimmoper.
Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen in 24:28,51 standen die B-Mädchen (Jg. 2010 und 2011) in der Besetzung Clara Gulde, Charlotte Kluthe, Marina Puce und Linja Marie Weinberger. Auch sie hatten am Ende mit 52 Sekunden einen deutlichen Vorsprung vor den zweitplatzierten Mädchen aus Heidelberg. In 5:25,55 konnten Charlotte (1:18,83), Clara (1:21,41), Marina (1:26,58) und Linja (1:18,73) den Grundstock hierfür insbesondere in der Bruststaffel legen, auf der die vier 31 Sekunden schneller waren als die am Ende zweitplatzierten Heidelbergerinnen, die zuvor die Kraulstaffel noch für sich entscheiden konnten.
Nach den Vorkämpfen in den Bezirken als Vierte ins Finale gekommen, schafften es die C-Jungs (Jg. 2012 und 2013) in der Besetzung Luca Botin, Caspar Nehrwein, Maxim Shaliev und Roman Statkevych mit einer Steigerung von fast einer Minute zum Vorkampf auf den Silberrang ihrer Altersklasse. Während sich die Sieger aus Heidelberg noch knapp fürs Bundesfinale qualifizieren konnten, fehlten den Jungs am Ende nur 13 Sekunden für den Finaleinzug, was bei insgesamt 20 Starts weniger ist, als es zunächst aussieht. Die abschließende Lagenstaffel konnten die Jungs in 4:39,34 (Rücken: Roman 1:09,68; Brust: Caspar: 1:17,09; Delphin: Maxim: 1:07,10; Kraul: Luca: 1:05,57) übrigens gegen die Heidelberger gewinnen.
Um sogar etwas mehr als 1,5 Minuten gegenüber dem Vorkampf konnten sich die D-Mädchen (Jg. 2014 und 2015) in der Besetzung Leni Eble, Lisa Wick, Isabella Woolls-King (alle drei SSVF) Marie Evers, Mia Förster, Emilia Veits (alle drei FT) steigern. Sie waren ebenfalls als vierte nach den Vorkämpfen ins Finale gezogen und schwammen mit dieser Steigerung in 25:34,25 noch auf den Bronzerang hinter der SGR Karlsruhe und dem TV Bühl. Im abschließenden 4 x 100 Lagenschwimmen war es bei den D-Mädchen nochmals besonders spannend, lag man zu dem Zeitpunkt doch nur zwei Sekunden vor den Lahrer Mädchen. In 5:34,43 (Rücken: Lisa 1:27,57; Brust: Leni: 1:25,29; Delphin: Isabella 1:24,70; Kraul: Mia 1:16,94) schwammen die Mädchen dann aber auch hier knapp schneller als der SV Lahr und hielten den Platz.
Zu jeder Zeit ungefährdet schwammen hingegen die C-Mädchen (Jg. 2012 und 2013) in der Besetzung Manja Evers, Selma Freitag, Clara Pehl, Kim Vy Pothong und Maira Weinberger auf den Silberrang ihrer Altersklasse in 25:29,49. Am Ende hatten die fünf zwar 95 Sekunden Rückstand auf die sehr starken Mädels auf Heidelberg, aber auch 33 Sekunden Vorsprung auf die Drittplatzierten aus Konstanz.
In der Besetzung Paul Busch, Carl-Leopold Hackner, Florian Leberer, Ruben Nehrwein, Erik Pankrath, Georgios Vidakis und Niklas Weber schwammen die B-Jungs schließlich auf den 4. Rang in 22:53,19 Minuten. Hier musste Leo mit Fieber am Sonntag passen, aber auch mit ihm wäre es schwierig gewesen, die auf dem dritten Rang platzierten Lahrer am Sonntag noch einzuholen.
Gerhard Hasler





