Schwimmsportverein Freiburg e.V. Schwimmsportverein Freiburg e.V.

Satzung

A. Allgemeines

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

(1) Der Vere­in führt den Namen “Schwimm-Sport-Vere­in Freiburg e.V.” abgekürzt “SSVF”.
(2) Sitz des Vere­ins ist Freiburg.
(3) Der Vere­in ist im Vere­in­sreg­is­ter des AG Freiburg einge­tra­gen.
(4) Das Geschäft­s­jahr ist das Kalen­der­jahr.

§ 2 Zweck des Vereins

a) Der Vere­in bezweckt die Pflege der Leibeserziehung auf bre­it­er Grund­lage und die Förderung des Sports als Mit­tel zur Erhal­tung der Gesund­heit und als Möglichkeit für ins­beson­dere junge Men­schen, ihr Leis­tungsver­mö­gen zu erproben.

b) Der Vere­in fördert den Leis­tungss­port ins­beson­dere in den Sportarten:
Schwim­men, Wasser­ball, Sprin­gen, Tauchen, Flossen­schwim­men, Tis­chten­nis und Triathlon;
c) Der Vere­in wid­met sich dem Freizeit- und Bre­it­en­sport;
d) Der Vere­in sieht eine wichtige Auf­gabe in der Pflege und Förderung der all­ge­meinen Jugen­dar­beit, der Jugen­der­hol­ung, der Freizeitpflege der Jugend und inter­na­tionaler Begeg­nun­gen.

Der Vere­in­szweck wird erre­icht durch:
a) das Abhal­ten von regelmäßi­gen Train­ingsstun­den;
b) die Durch­führung eines leis­tung­sori­en­tierten Train­ings­be­triebes;
c) den Auf­bau eines umfassenden Train­ings- und Übung­spro­gramms für alle Bere­iche, ein­schließlich des Freizeit- und Bre­it­en­sports;
d) die Teil­nahme an sport­spez­i­fis­chen und auch über­greifend­en Sport- und Vere­insver­anstal­tun­gen;
e) die Durch­führung von all­ge­meinen Jugend­ver­anstal­tun­gen und –maß­nah­men.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Vere­in ver­fol­gt im Rah­men von § 2 dieser Satzung auss­chließlich und unmit­tel­bar gemein­nützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuer­begün­stigte Zwecke” der Abgabenord­nung.
(2) Der Vere­in ist selb­st­los tätig. Er ver­fol­gt nicht in erster Lin­ie eigen­wirtschaftliche Zwecke. Alle Mit­tel des Vere­ins dür­fen nur zu satzungsmäßi­gen Zweck­en ver­wen­det wer­den.
(3) Die Mit­glieder erhal­ten in ihrer Eigen­schaft als Mit­glieder keine Zuwen­dun­gen aus den Mit­teln des Vere­ins. Keine Per­son darf durch Aus­gaben, die dem Zweck des Vere­ins fremd sind oder durch unver­hält­nis­mäßig hohe Vergü­tun­gen begün­stigt wer­den.
(4) Vere­in­sämter wer­den grund­sät­zlich ehre­namtlich aus­geübt. Der­Vor­stand kann aber bei Bedarf eine Vergü­tung nach Maß­gabe ein­er Aufwand­sentschädi­gung im Sinne des §3 Nr.26a EstG beschließen.
(5)Ausscheidende Mit­glieder haben gegen den Vere­in keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vere­insver­mö­gen.

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

(1) Zur besseren Ver­wirk­lichung sein­er Ziele strebt der Vere­in die Mit­glied­schaft in zweck­ver­wandten Organ­i­sa­tio­nen des Deutschen Sport­bun­des an.
(2) Der Vere­in erken­nt die Satzun­gen, Ord­nun­gen und Wet­tkampf­bes­tim­mungen der Organ­i­sa­tio­nen gem. Absatz 1 als verbindlich an.
(3) Die Mit­glieder des Vere­ins unter­w­er­fen sich durch ihren Beitritt zum Vere­in den Satzun­gen, Ord­nun­gen und Wet­tkampf­bes­tim­mungen der Organ­i­sa­tio­nen gemäß Absatz (1). Soweit danach Ver­band­srecht zwin­gend ist, überträgt der Vere­in seine Ord­nungs­ge­walt auf die Organ­i­sa­tio­nen gemäß Absatz (1).

B. Vereinsmitgliedschaft

§ 5 Mitgliedschaften

(1) Mit­glied des Vere­ins kön­nen natür­liche und juris­tis­che Per­so­n­en wer­den.
(2) Auf Vorschlag des Vor­standes kann die Mit­gliederver­samm­lung Per­so­n­en, die sich um den Vere­in beson­ders ver­di­ent gemacht haben, zu Ehren­mit­gliedern ernen­nen. Zur Ernen­nung ist der Beschluss der Mit­gliederver­samm­lung
erforder­lich. Ehren­mit­glieder haben die vollen Rechte der anderen Mit­glieder, sind aber beitrags­frei.
(3) Auf Antrag kann ein Mit­glied das Ruhen sein­er Mit­glied­schaft schriftlich beim Vor­stand beantra­gen. Dies kann ins­beson­dere erfol­gen bei län­geren Abwe­sen­heit­en und beson­der­er per­sön­lich­er oder famil­iär­er Gründe. Während
des Ruhens der Mit­glied­schaft sind die Mit­glied­schaft­srechte und ‑pflicht­en des Mit­glieds aus­ge­set­zt.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Die Mit­glied­schaft wird durch Auf­nahme erwor­ben. Es ist ein schriftlich­er Auf­nah­meantrag ist an den Vere­in zu richt­en.
(2) Der Antrag eines beschränkt Geschäfts­fähi­gen oder Geschäft­sun­fähi­gen ist von den geset­zlichen Vertretern zu stellen.
(3) Über die Auf­nahme entschei­det der Vor­stand durch Beschluss. Mit Aushändi­gung des Mit­glied­sausweis­es begin­nt die Mit­glied­schaft.

(4) Ein Auf­nah­meanspruch beste­ht nicht. Eine Ablehnung muss nicht begrün­det wer­den. Ein Auf­nah­meantrag gilt als abgelehnt, wenn der Antrag­steller bin­nen 3 Monat­en nach Ein­re­ichung seines Antrages keinen Mit­glied­sausweis erhal­ten hat.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mit­glied­schaft endet durch
a) Aus­tritt aus dem Vere­in (Kündi­gung)
b) Auss­chluss aus dem Vere­in durch den Vor­stand
c) Auss­chluss aus dem Vere­in kraft Beschluss des Haup­tauss­chuss­es
d) durch Tod

(2) Der Aus­tritt aus dem Vere­in (Kündi­gung) erfol­gt durch schriftliche Erk­lärung des Mit­gliedes gegenüber dem Vere­in. Der Aus­tritt kann nur zum 30.06. oder 31.12 eines Jahres mit Ein­hal­tung ein­er jew­eils drei­monati­gen Kündi­gungs­frist erk­lärt wer­den.

(3) Ein Mit­glied kann durch Beschluss des Vor­standes aus­geschlossen wer­den, wenn es trotz zweima­liger schriftlich­er Mah­nung mit der Zahlung von 2 Jahres­beiträ­gen gemäß § 9 der Satzung in Verzug ist. Der Auss­chluss darf erst beschlossen wer­den, wenn nach der Absendung der zweit­en Mah­nung ein Monat ver­strichen ist und in dieser Mah­nung aus­drück­lich der Auss­chluss ange­dro­ht wurde. Der Beschluss des Vor­standes über die Stre­ichung soll dem Mit­glied mit­geteilt wer­den.

(4) Bei Beendi­gung der Mit­glied­schaft, gle­ich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mit­glied­schaftsver­hält­nis. Noch ausste­hende Verpflich­tun­gen aus dem Mit­glied­schaftsver­hält­nis, ins­beson­dere ausste­hende Beitragspflicht­en, bleiben unberührt.

(5) Ein Auss­chluss kraft Beschlusses des Haup­tauss­chuss­es kann erfol­gen, wenn ein Mit­glied in grober Weise den Inter­essen des SSVF zuwider­han­delt und so ein wichtiger Grund gegeben ist.

(6) Über den Auss­chluss entschei­det der Haup­tauss­chuss auf Antrag. Zur Antrag­stel­lung ist jedes Mit­glied berechtigt.

(7) Der Auss­chließungsantrag ist dem betr­e­f­fend­en Mit­glied samt Begrün­dung mit der Auf­forderung zuzuleit­en, sich bin­nen ein­er Frist von zwei Wochen schriftlich zu erk­lären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berück­sich­ti­gung der etwa einge­gan­genen Äußerung des Mit­glieds zu entschei­den.

(8) Der Haup­tauss­chuss entschei­det mit ein­er Zwei-Drit­tel-Mehrheit.

(9) Der Auss­chließungs­beschluss wird sofort mit Beschlussfas­sung wirk­sam.

(10) Der Beschluss des Haup­tauss­chuss­es ist dem Mit­glied schriftlich samt Grün­den mitzuteilen. Gegen den Auss­chließungs­beschluss ste­ht dem betrof­fe­nen Mit­glied das Rechtsmit­tel der Beschw­erde zu. Diese ist inner­halb ein­er Frist von zwei Wochen ab Mit­teilung der Entschei­dung schriftlich an den Vor­stand zu richt­en. Sie ist zu begrün­den. Die Beschw­erde hat keine auf­schiebende Wirkung.

(11) Über die Beschw­erde entschei­det die näch­ste Mit­gliederver­samm­lung.

(12) Der Weg zu den ordentlichen Gericht­en bleibt unberührt.

C. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 8 Beitragsleistungen und ‑Pflichten

(1) Es ist ein Mit­glieds­beitrag und eine Auf­nah­mege­bühr zu leis­ten.
(2) Die Höhe der Beträge gemäß Absatz (1) wer­den durch die Mit­gliederver­samm­lung fest­gelegt. Sie wer­den jährlich an den Leben­shal­tungskostenin­dex (Okto­ber-Index) angepasst.
(3) Die Beiträge sind Jahres­beiträge. Sie sind am 1. Jan­u­ar eines Jahres fäl­lig und unaufge­fordert zu begle­ichen. Son­der­beiträge oder Beitragsän­derun­gen wer­den spätestens einen Monat nach Fest­set­zung des Beitrages durch die
Mit­gliederver­samm­lung fäl­lig.
(4) Im Fall nachgewiesen­er beson­der­er per­sön­lich­er Härten (Krankheit, Arbeit­slosigkeit, Bedürftigkeit u. Ä.) kann der Vor­stand Beiträge ermäßi­gen, stun­den oder erlassen.
(5) Ehren­mit­glieder sind beitrags­frei.
(6) Der Vor­stand ist ermächtigt, eine Beitrag­sor­d­nung zu erlassen und darin Einzel­heit­en zum Beitragswe­sens des Vere­ins zu regeln.

D. Die Organe des Vereins

§ 9 Die Vereinsorgane

(1) Die Organe des Vere­ins sind:
a) die Mit­gliederver­samm­lung
b) der Vor­stand
c) der Haup­tauss­chuss
d) der Ehren­rat. Der Ehren­rat beste­ht aus min­destens 4 Mit­gliedern. Sie wer­den von der Mit­gliederver­samm­lung gewählt. In wichti­gen Vere­ins­fra­gen und bei Mei­n­ungsver­schieden­heit­en inner­halb des Vere­ines soll er als Ver­mit­tler angerufen wer­den.
(2) Alle Organ­mit­glieder sind ehre­namtlich tätig.

§ 10 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Die Mit­gliederver­samm­lung ist das höch­ste geset­zgebende Organ des Vere­ins.
(2) Die ordentliche Mit­gliederver­samm­lung find­et ein­mal jährlich statt. Der Vor­stand beruft die Mit­gliederver­samm­lung durch Veröf­fentlichung im Vere­in­sheft und durch Aushang im Schaukas­ten ein. Zwis­chen dem Tag der Ein­beru­fung und der Mit­gliederver­samm­lung muss eine Frist von min­destens zwei Wochen liegen. Die Tage­sor­d­nung, die der Vor­stand fes­tlegt, ist mitzuteilen.
(3) Die Tage­sor­d­nung der ordentlichen Mit­gliederver­samm­lung (Jahre­shauptver­samm­lung) enthält stets fol­gende Punk­te:
Jahres- und Geschäfts­bericht des Vor­standes und der Abteilungsleit­er
Bericht der Rech­nung­sprüfer
Aussprache über diese Berichte
Wahl der Rech­nung­sprüfer
Bekan­nt­gabe des Haushalt­s­planes
Genehmi­gung von Recht­geschäften, die für sich allein Verpflich­tun­gen des Vere­ins von mehr als dem einein­halb­fachen Beitragsaufkom­men des ver­gan­genen Geschäft­s­jahres nach sich ziehen.
Jedes zweite Jahr ist in der Jahre­shauptver­samm­lung die Ent­las­tung des Vor­standes und die Wahl des Vor­standes vorzunehmen.
(4) Eine außeror­dentliche Mit­gliederver­samm­lung ist einzu­berufen, wenn dies im Inter­esse des Vere­ins erforder­lich ist. Absatz (2) gilt entsprechend. Das Min­der­heit­en­ver­lan­gen ist von min­destens 20 % der Vere­ins­mit­glieder zu stellen.
(5) Jede ord­nungs­gemäß ein­berufene Mit­gliederver­samm­lung ist unab­hängig von der Anzahl der anwe­senden Mit­glieder beschlussfähig.
(6) Die Mit­gliederver­samm­lung wird vom Präsi­den­ten, bei dessen Ver­hin­derung von einem anderen Mit­glied des Vor­standes geleit­et.
(7) Alle Abstim­mungen und Wahlen erfol­gen offen per Handze­ichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstim­mung gestellt wird, entschei­det darüber die Mit­gliederver­samm­lung. Stimm­recht hat jedes Mit­glied ab dem vol­len­de­ten 16. Leben­s­jahr, ausgenom­men in ver­mö­gen­srechtlichen Fra­gen. In ver­mö­gen­srechtlichen Fra­gen sind nur volljährige Mit­glieder stimm­berechtigt. Das Stimm­recht kann nur von Anwe­senden und nur per­sön­lich aus­geübt wer­den.
(8) Jedes Mit­glied kann bis spätestens acht Tage vor der Mit­gliederver­samm­lung schriftlich beim Vor­stand eine Ergänzung der Tage­sor­d­nung beantra­gen. Der Ver­samm­lungsleit­er hat Ergänzun­gen der Tage­sor­d­nung, die von den
Mit­gliedern beantragt wur­den, bekan­nt zugeben. Die Ver­samm­lung beschließt die Auf­nahme von Ergänzun­gen der Tage­sor­d­nung.
(9) Anträge zur Mit­gliederver­samm­lung kön­nen vom Vor­stand und von den Mit­gliedern einge­bracht wer­den. Sie müssen eine Woche vor der Ver­samm­lung dem Vor­stand schriftlich mit Begrün­dung vor­liegen.
(10) Für die Zulas­sung von Dringlichkeit­santrä­gen zur Beratung und Beschlussfas­sung ist die ein­fache Mehrheit der anwe­senden Stimm­berechtigten erforder­lich. Als Dringlichkeit­santräge sind nur solche Anträge zuläs­sig, die ihrer Natur nach nicht frist­gerecht ein­gere­icht wer­den kon­nten. Satzungsän­derun­gen sind von dieser Regelung aus­geschlossen.
(11) Weit­ere Einzel­heit­en kön­nen vom Vor­stand in ein­er Geschäft­sor­d­nung geregelt wer­den.

§ 11 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mit­gliederver­samm­lung ist auss­chließlich in fol­gen­den Vere­in­san­gele­gen­heit­en zuständig:
1. Ent­ge­gen­nahme des Jahres­berichts des Vor­standes;
2. Ent­las­tung des Vor­standes;
3. Genehmi­gung des vom Vor­stand aufgestell­ten Haushalt­s­plans für das näch­ste Geschäft­s­jahr;
4. Wahl und Abberu­fung der Mit­glieder des Vor­standes;
5. Wahl der Kassen­prüfer;
6. Änderung der Satzung und Beschlussfas­sung über die Auflö­sung des Vere­ins;
7. Ernen­nung von Ehren­mit­gliedern;
8. Beschlussfas­sung bzgl. Beschw­er­den über Vere­in­sauss­chlüsse;
9. Beschlussfas­sung über ein­gere­ichte Anträge.

§ 12 Vorstand

(1) Der Vor­stand beste­ht aus
dem Präsi­den­ten
dem stel­lvertre­tenden Präsi­den­ten (geschäfts­führen­der Vor­stand für
Ver­wal­tung und Liegen­schaften)
dem Vor­stand für den Sport­bere­ich
dem Vor­stand für Ver­wal­tung und Organ­i­sa­tion
dem Vor­stand für Finanzen und Rech­nungswe­sen
dem Schrift­führer (ohne Stimm­recht)
(2) Per­son­alu­nion ist unzuläs­sig.
(3) Der Vor­stand wird durch die Mit­gliederver­samm­lung gewählt. Die Amt­szeit beträgt zwei Jahre. Eine Wieder­wahl ist zuläs­sig. Der Vor­stand bleibt auch nach Ablauf der Amt­szeit im Amt, bis ein neuer Vor­stand gewählt ist. Abwe­sende
kön­nen gewählt wer­den, wenn sie ihre Bere­itschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erk­lärt haben. Seine Wahl erfol­gt geheim, falls ein Vier­tel der anwe­senden stimm­berechtigten Mit­glieder dies ver­langt.
(4) Schei­det ein Mit­glied des Vor­standes vorzeit­ig aus, so kann der Vor­stand für die restliche Amt­szeit des Aus­geschiede­nen einen Nach­fol­ger bes­tim­men.
(5) Die Mit­glieder des Vor­standes haben in der Mit­gliederver­samm­lung je eine Stimme.
(6) Der Vor­stand kann sich eine Geschäft­sor­d­nung geben.

§ 13 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

(1) Der Vor­stand ist für alle Angele­gen­heit­en des Vere­ins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vere­ins über­tra­gen sind.
(2) Der Vor­stand hat ins­beson­dere fol­gende Auf­gaben:
a) Vor­bere­itung und Ein­beru­fung der Mit­gliederver­samm­lung
b) Aus­führung von Beschlüssen der Mit­gliederver­samm­lung
c) Buch­führung, Erstel­lung des Jahres­berichts- und der Jahres­rech­nung
d) Beschlussfas­sung über die Auf­nahme von Mit­gliedern
e) Auss­chluss von Mit­gliedern
(3) Der Vor­stand für Finanzen und Rech­nungswe­sen ver­wal­tet die Kasse sowie das son­stige Ver­mö­gen des Vere­ines und führt ord­nungs­gemäß Buch über alle Ein­nah­men und Aus­gaben. Er hat der Mit­gliederver­samm­lung einen Rechen­schafts­bericht zu erstat­ten.

§ 14 Vorstand gem. § 26 BGB

Der Präsi­dent und der stel­lvertre­tende Präsi­dent (geschäfts­führen­der Vor­stand für Ver­wal­tung und Liegen­schaften) vertreten den Vere­in gerichtlich und außerg­erichtlich. Jed­er ist einzeln vertre­tungs­berechtigt.

§ 15 Beschlussfassung, Protokollierung

(1) Alle Organe des Vere­ins fassen ihre Beschlüsse mit der ein­fachen Mehrheit der abgegebe­nen Stim­men, soweit diese Satzung keine andere Regelun­gen vor­sieht. Stim­men­thal­tun­gen und ungültige Stim­men wer­den nicht  berück­sichtigt. Stim­men­gle­ich­heit bedeutet Ablehnung – bei Wahlen entschei­det bei Stim­men­gle­ich­heit das Los.
(2) Alle Beschlüsse der Organe sind vom schriftlich zu pro­tokol­lieren und vom jew­eili­gen Schrift­führer und vom Leit­er der Ver­samm­lung zu unterze­ich­nen.

E. Vereinsjugend

§ 16 Die Vereinsjugend

(1) Die Jugend des Vere­ins führt und ver­wal­tet sich selb­ständig und entschei­det über die ihr durch den Haushalt des Vere­ins zufließen­den Mit­tel im Rah­men der Grund­sätze gemäß § 3 dieser Satzung unter Berück­sich­ti­gung der Gemein­nützigkeit des Vere­ins.

(2) Das nähere regelt die Jugen­dord­nung, die von der Jugend­vol­lver­samm­lung des Vere­ins beschlossen wird. Die Jugen­dord­nung ist Bestandteil dieser Satzung und darf der Vor­gaben nicht wider­sprechen. Im Zweifels­fall gel­ten die Regelun­gen der Satzung.
(3) Der/die Vereinsjugendleiter/in bzw. der/die Stellvertreter/in sind Mit­glieder des Haup­tauss­chuss­es.
(4) Der Vere­in­sju­gen­dauss­chuss erfüllt seine Auf­gaben im Rah­men dieser Vere­inssatzung, der Jugen­dord­nung sowie der Beschlüsse der Jugend­vol­lver­samm­lung.
(5) Der Vere­in­sju­gen­dauss­chuss ist zuständig für alle Jugen­dan­gele­gen­heit­en des Vere­ins.

Jugendordnung

(1) Grund­lage
Die Jugen­dord­nung ist eine Arbeits­grund­lage für alle Mit­glieder des SSV-Freiburg bis zum vol­len­de­ten 18. Leben­s­jahr, sowie deren berufene Vertreter der ver­schiede­nen Grup­pierun­gen und Abteilun­gen
(2) Ziele
Die Jugen­dar­beit des SSV-Freiburg bietet den jugendlichen Mit­gliedern des Vere­ins Hil­fe bei ihrer  Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung an. Sie soll die sportliche Betä­ti­gung und das soziale Ver­hal­ten der Jugendlichen fördern. Sie soll den Gemein­schaftssinn sowie die inter­na­tionale und nationale Ver­ständi­gung pfle­gen.
(3) Auf­gaben
Pla­nung, Organ­i­sa­tion und Durch­führung von Freizeitver­anstal­tun­gen
Pla­nung, Organ­i­sa­tion und Durch­führung von Maß­nah­men für nich­tor­gan­isierte Jugendliche (z.B.: offene Jugendwer­be­tage, Spielfeste)
Bere­it­stel­lung geeigneter sportlich­er Betä­ti­gungs­for­men für Jugendliche, die keinen Wet­tkampf­s­port betreiben Kon­tak­te zu anderen Jugen­dor­gan­i­sa­tio­nen Kon­tak­te zu den ver­schiede­nen Aus­bildern
(4) Jugen­dauss­chuss (JA)
Der Jugen­dauss­chuss beste­ht aus einem Jugendwart/ ein­er Jugend­wartin und je einem/einer jugendlichen Vertreterin fol­gen­der Grup­pierun­gen:
Wet­tkampf­mannschaft
Junghechte
Förder­gruppe
Haie
Flossen­schwim­men
Tauchen
Wasser­ball
Tis­chten­nis

Der Jugendwart/die Jugend­wartin ver­tritt die Inter­essen der Vere­in­sju­gend nach außen. Er/Sie ist Vorsitzender/Vorsitzende des JA und stimm­berechtigtes Mit­glied im Haup­tauss­chuss des Vere­ins.
Der JA erfüllt seine Auf­gaben im Rah­men der Vere­in­satzung und der Jugen­dord­nung.
Der JA ist für seine Beschlüsse dem Vere­insvor­stand ver­ant­wortlich. Die Sitzun­gen des JA find­en nach Bedarf statt. Auf Antrag der Hälfte der Mit­glieder des JA ist vom Vor­sitzen­den bin­nen zwei Wochen eine Sitzung einzu­berufen. Der JA ist zuständig für alle Jugen­dan­gele­gen­heit­en des Vere­ins. Er entschei­det über die Ver­wen­dung der Jugend­kasse zufließen­den Mit­tel.

F. Sonstige Bestimmungen

§ 17 Satzungsänderungen

(1) Über Satzungsän­derun­gen entschei­det die Mit­gliederver­samm­lung mit ein­er Mehrheit von drei Vierteln der abgegebe­nen gülti­gen Stim­men.
(2) Anträge auf Satzungsän­derun­gen müssen min­destens eine Woche vor der Mit­gliederver­samm­lung beim Vor­stand ein­gere­icht wer­den.

§ 18 Vereinsordnungen

(1) Der Vor­stand ist ermächtigt u. a. fol­gende Vere­in­sor­d­nun­gen bei Bedarf zu erlassen:
a) Ehrenord­nung
b) Beitrag­sor­d­nung
c) Finan­zord­nung
d) Geschäft­sor­d­nung

§ 19 Kassenprüfung

(1) Die Mit­gliederver­samm­lung wählt jährlich min­destens zwei Kassen­prüfer, die nicht dem Vor­stand oder einem son­sti­gen Vere­in­sor­gan ange­hören dür­fen.
(2) Die Kassen­prüfer prüfen ein­mal jährlich die gesamte Vere­in­skasse mit allen Kon­ten, Buchung­sun­ter­la­gen und Bele­gen und erstat­ten dem Vor­stand und der Mit­gliederver­samm­lung darüber einen Bericht.

§ 20 Haftung

Der Vere­in haftet gegenüber seinen Mit­gliedern für die bei Ver­anstal­tungswet­tbe­wer­ben und Übungsta­gen ent­stande­nen Unfälle, Dieb­stäh­le oder Beschädi­gun­gen nur im Rah­men der vom Vere­in abgeschlosse­nen Sportun­fall- oder Haftpflichtver­sicherun­gen. Schuld­hafte Beschädi­gun­gen von Vere­in­seigen­tum machen schadenser­satzpflichtig.

G. Schlussbestimmungen

§ 21 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

(1) Die Auflö­sung des Vere­ins wird von der Mit­gliederver­samm­lung beschlossen. Die Auflö­sung, Änderung des Vere­in­sna­mens bedarf ein­er Mehrheit von 9/10 der anwe­senden stimm­berechtigten Mit­glieder. Andere Satzungsän­derun­gen bedür­fen ein­er Mehrheit von 2/3 der anwe­senden, stimm­berechtigten Mit­gliedern nach Ankündi­gung in der Tage­sor­d­nung ein­er Mit­gliederver­samm­lung.
(2) Bei Auflö­sung des Vere­ins oder bei Weg­fall seines steuer­begün­stigten Zwecks, fällt das Ver­mö­gen des Vere­ins, soweit es beste­hende Verbindlichkeit­en über­steigt, dem Badis­chen Schwimm-Ver­band e.V. (BSV) zu, der es auss­chließlich und unmit­tel­bar zur Förderung gemein­nütziger Zwecke im Sinne der Abgabenord­nung (für Jugen­dar­beit im Bezirk Ober­rhein des BSV) zu ver­wen­den hat.

§ 22 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen

(1) Diese Satzung wurde durch die Mit­gliederver­samm­lung am 18.04.2012 beschlossen.
(2) Die Satzung tritt mit Ein­tra­gung in das Vere­in­sreg­is­ter in Kraft.
(3) Alle bish­eri­gen Satzun­gen und Ord­nun­gen des Vere­ins treten damit außer Kraft.

Freiburg, den 18. April 2012

Unter­schriften:

1. Ste­fan Ohletz
_______________________________
(Präsi­dent)

2. Dr. Michael Börn­er
_______________________________
(Geschäfts­führen­der Vor­stand)

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