Schwimmsportverein Freiburg e.V. Schwimmsportverein Freiburg e.V.

19. Dezember 2018, gepostet in WasserballSieg und Niederlage in Stuttgart

Inner­halb ein­er Woche haben die Wasser­ball-Her­ren des Schwimm­sportvere­ins Freiburg in der Oberli­ga Baden-Würt­tem­berg einen Über­raschungssieg beim Zweitli­gaab­steiger PSV Stuttgart einge­fahren, waren fünf Tage später jedoch bei dem zweit­en Stuttgarter Team der Liga, SSV Zuf­fen­hausen, let­ztlich chan­cen­los unter­legen.


Gegen eine junge PSV-Mannschaft geri­eten die Freiburg­er schnell mit 0:3 in
Rück­stand, weil gefühlt jed­er Ball den Weg ins Tor von Julian Wirth
fand. Dass der Geg­n­er auf­grund der sehr pas­siv­en Defen­sivs­trate­gie viele
Abschlüsse aus der Dis­tanz nehmen würde, war Teil des Plans von Train­er
Michael Polyakov, nur die hun­dert­prozentige Tre­f­fer­quote der
Stuttgarter in der Anfangsphase waren so nicht zu erwarten. Da die
Freiburg­er in der Folge ihrer­seits aus allen Lagen erfol­gre­ich waren,
ließ die Haush­er­ren allerd­ings nie mehr als drei Tore in Führung gehen.
Vor allem Rou­tinier Benedikt Hasler (4) und Recht­saußen Yan­nik Saier (5)
zeigten sich erneut torhun­grig. Nach ersten Fehlschüssen und
erfol­gre­ichen Abwehrak­tio­nen der Freiburg­er um den gewohnt starken
Rück­halt im Tor wur­den die Gast­ge­ber zunehmend unsicher­er im Abschluss.
Die weit zurück­ge­zo­gene Abwehr ließ nur einen Tre­f­fer des Stuttgarter
Cen­ter­spiel­ers zu, was im Voraus als große Stärke aus­gemacht wor­den war.
Einzig den erstli­gaer­fahre­nen Rück­raum­spiel­er Lukas Schnei­der (5)
kon­nten die Freiburg­er zu kein­er Zeit wirk­lich am Tor­erfolg hin­dern.
Nach dem 4:4 im zweit­en Vier­tel kon­nten die Freiburg­er bei vier Minuten
verbleiben­der Spielzeit zum ersten Mal wieder zum 11:11 durch Tobias
Heinig (3) aus­gle­ichen und danach durch Saier sog­ar in Führung gehen. In
der Schlussphase kon­nte der PSV noch ein mal aus­gle­ichen, durch einen
sehenswerten Kon­ter durch Saier zum End­stand kon­nten der ver­di­ente Sieg
jedoch gesichert wer­den. „Wir haben heute sehr wenige Fehler gemacht,
weniger als der Geg­n­er“ zeigte sich Train­er Polyakov zufrieden mit
sein­er Mannschaft.


Mit dem Rück­en­wind aus diesem Sieg fuhr man am darauf­fol­gen­den Spielt­ag
nach Zuf­fen­hausen, einem weit­eren Stuttgarter Team, um den näch­sten
Auswärtssieg einz­u­fahren. Die Heim­stärke des Teams war bekan­nt und mit
lediglich neun Spiel­ern war der Kad­er der Freiburg­er etwas geschrumpft,
trotz­dem ging es zum gewin­nen in die Lan­deshaupt­stadt. Das eben­falls
starke Cen­ter­spiel der Zuf­fen­hausen­er sollte mit der gle­ichen
zurück­ge­zo­ge­nen Vertei­di­gung unter­bun­den wer­den wie gegen den PSV.
Lei­der zeigten trafen die Rück­raum­schützen deut­lich effizien­ter, dazu
kam ein sehr unkonzen­tri­ert­er Spielauf­bau der Freiburg­er mit etlichen
Bal­lver­lus­ten und Gegen­toren durch Kon­ter. Train­er Polyakov suchte nach
Worten, die Spiel­er in hek­tis­chen Sit­u­a­tio­nen nach dem näch­sten
Tor­erfolg, bei­de blieben let­ztlich erfol­g­los. So mussten die Freiburg­er
hin­nehmen, dass ihnen das Spiel nach dem Anschlusstr­e­f­fer zum 3:4 bis
zum 6:14 End­stand gän­zlich ent­glitt. Bei den Gast­ge­bern waren Johannes
Don­ner (7) und Atti­la Beretka (3) die erfol­gre­ich­sten Torschützen, bei
Freiburg kon­nte nur Tobias Heinig (3) in gewohn­ter Weise scoren. Statt
weit­er­er zwei Punk­te kon­nte die Freiburg­er also nur mit ein­er Menge
Frust im Gepäck die Heim­reise antreten sowie mit der Erken­nt­nis, dass
der Abstand gegen die Top-Teams der Liga größer ist als gedacht.

Mit
der Nieder­lage gegen den SSV Zuf­fen­hausen endet das erste Saison­drit­tel
der Freiburg­er Wasser­baller vor der Wei­h­nachtspause, das näch­ste Spiel
ist auf den 9. Feb­ru­ar 2019 ter­miniert, mit der direk­ten Chance zur
Wiedergut­machung gegen das Team aus Zuf­fen­hausen. Mit 7:3 Punk­ten aus
fünf Spie­len ste­ht man vor­erst auf dem drit­ten Tabel­len­platz hin­ter den
ver­lust­punk­t­freien Teams des SSV Esslin­gen und SSV Zuf­fen­hausen, wobei
der PSV Stuttgart noch nachziehen kann. Im neuen Jahr steigt auch die
zweite Mannschaft der Wasser­baller in den Lig­a­be­trieb der Bezirk­sli­ga
Baden ein, wo ver­mehrt jün­gere Spiel­er Wet­tkampfer­fahrung sollen.

A. Hasler

verfasst von Nass