1.Tag:
Am Freitag haben sich alle Teilnehmer am Bahnhof Littenweiler eingefunden und wir sind anschließend mit dem Zug durch das Höllental bis zum Bahnhof Titisee gefahren. Von dort ging es dann weiter mit dem Bus zum Feldberg. Nach einem steilen Anstieg ging der Fußmarsch über den Feldberg ins Zastlertal. Nachdem alle ihre Zimmer eingerichtet hatten, fingen manche, wie jedes Jahr, an, ihre Waldhütte zu bauen. Andere begannen damit Modellautos zu bauen. Später feierten wir noch gemeinsam Renés Geburtstag mit Kuchen und am Abend mit Pizza, die Renés Mutter zum Backen vorbereitet hatte. Bis es dunkel wurde spielten wir noch Fußball.
2. Tag:
Heute Morgen gingen wir joggen. Wir dehnten uns und machten uns locker. Den Vormittag durften wir uns selbst beschäftigen (z.B. Modelautos bauen, Waldhütten ausbauen ...). Gegen 19 Uhr wanderten wir auf den Feldberg. Als wir zurückkamen, aßen wir schnell zu Abend und gingen dann ins Bett, was aber bei unserer guten Laune gar nicht so einfach war.
3. Tag:
Nach dem Aufstehen mussten wir joggen gehen. Als wir wieder hier bei der Hütte waren, bekamen wir verschiedene Aufgaben, z.B. Seilhüpfen, um die Hütte rennen, Hock- Streck Sprünge... Danach gab es endlich Frühstück. Am Vormittag bastelten wir an unseren Autos weiter und ließen unsere Flieger fliegen. Um 11 Uhr hat es angefangen zu regnen. Bis zum Mittagessen bastelten wir weiter. Das Mittagessen (Fleisch, Kartoffeln, Zwiebeln) war lecker. Nach dem Mittagessen waren viele noch im Haus und haben Spiele gespielt. Ein paar waren draußen und bastelten. Später als dann alle in der Hütte waren, wurden Julian und Miles von allen Jungen geärgert. Danach gab es Kuchen. Jetzt ging es weiter mit den Spielen bis zum Abendessen (Suppe, Brot und Wurst). Danach mussten wir diesen Bericht schreiben.
4. Tag:
Da fast alle Jungs schon um 7 Uhr aufstanden und Radau machten, ließen Julian und Miles alle einen schönen Jogg-Weg inklusive Aufwärts-Sprints laufen. Nach dem Frühstück gab Kati bekannt, dass wir mit dem Bus nach Löffingen in den Freizeitpark gehen würden. Vielleicht sogar noch ins Schwimmbad, wenn das Wetter mitspielte. Alle packten ihre Taschen und liefen zum Bus, der leider nicht direkt bei der Hütte parkte. Beim Bus angekommen stellten wir fest, dass die Bus-Tür kaputt ist. Während der Fahrt spielten die meisten Quartette und unterhielten sich darüber, was sie im Park fahren wollten. Als wir den Park erreichten, unternahmen wir erst einmal eine „Durchforstung“ des renovierten Parks. Bei einem großen Haus im Park gab es ein Kasperle-Theater, was sich manche nicht entgehen lassen wollten. Wir liefen weiter zur Rodel-Bahn, wo Kati jedem eine Fahrt spendierte. Dann suchten wir eine Grillhütte auf, welche sich in der Nähe vom Motocross befand. Nun konnte sich jeder im Park amüsieren und alle Spaßfaktoren ausprobieren. Um 14 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen. Es gab Würstchen und Käsebrot. Wir verließen den Park um 17.30 Uhr und gingen ins nebenan gelegene Freibad. Auf der Rückfahrt stieg Kati früher aus, um schon mal nach Sascha zu sehen. Zum Abendessen gab es Milchreis mit Apfelmus und Kirschen. Alle spielten dann noch Spiele, bis alle zum Umfallen Müde waren.
5. Tag:
Der Tag begann mit kreischenden Kindern, ca. 7 Uhr. Um 8 Uhr waren dann alle wach und wir konnten dann endlich joggen gehen. Nach dem Frühstück gab Kati bekannt, dass wir an den Schluchsee gehen. Im Rucksack sollte Badezeug, Regenjacke und was zu Trinken sein. Keine Angst, wir haben nicht Wasser getrunken, jeder hat Teepulver oder Magnesiumtabletten bekommen. Mit dem Bus sind wir bis zur Zughaltestelle „Aha“ gefahren. Bis zum Schwimmbad war es ein weiter Weg. Zum Glück haben wir bei der Hälfte eine Pause gemacht. Landjäger und Brot hat jeder bekommen. Dann sind wir weiter zum Schwimmbad gelaufen. Ab hier gebe ich mir Mühe, keine Rechtschreibfehler mehr zu machen. Als wir im Schwimmbad waren, rutschten wir alle von der großen Wasserrutsche. Ein paar Spinner gingen in den eiskalten See (19°C). Dieser Satz wiederholt sich nicht. Die Klügeren sind ins beheizte Becken gegangen (24°C). Das Wetter verschlechterte sich dramatisch, ungefähr wie in dem Film, wo es so schnell angefangen hat zu regnen. Alle zogen sich nach einer warmen Dusche an. Zurück sind wir in einem Schluchsee-Rundfahrtboot gefahren. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher zu der Adlerschanze in Hinterzarten gemacht. Dann noch vom Bus Hochlaufen - Abendessen - Räuber und Gendarm - Nachtwanderung auf den Feldberg und hinterher ins Bett mit viel Gebrüll.
(Bericht: Miles und Tobias W.)
6. Tag:
Am Morgen fingen wir wie immer mit joggen an. Julian und Miles bauten noch einen Parcours auf, der sehr anstrengend war. Die Anstrengung hatte sich gelohnt, denn es gab danach ein schönes großes Frühstück. Da schönes Wetter war, teilte uns Kati mit, dass wir im Titisee Tretboot fahren und danach noch ins Schwimmbad gehen wollen. Das Tretboot fahren hat sehr großen Spaß gemacht. Wir durften eine Stunde im See fahren. Danach im Schwimmbad war es auch sehr lustig. Wir amüsierten uns sehr. Am Abend teilte uns Kati mit, dass sie mit Thilo den Bus, den wir gemietet hatten, wegbringen müsse. Miriam, Julian und Miles mussten bis nach 22 Uhr die Verantwortung übernehmen. Es herrschte so ein Durcheinander, dass Julian und Miles mit uns joggen gingen und wir um Punkt 22 Uhr im Bett liegen mussten.
(Marienne)
Anhang 6. Tag:
Schon am Vortag hatte mir Kati und Thilo mitgeteilt, dass sie am Mittwochabend den Bus zurückbringen müssen, und dass wir (Julian, Miles und ich, Miriam) versuchen sollten die Kinder unter Kontrolle zu halten.
Am Mittwoch also, nach dem Abendessen, sagte es Kati auch den Kindern, die sich bis zu diesem Zeitpunkt ganz normal verhielten. Doch kaum hatten Kati und Thilo das Haus verlassen, drehten alle völlig hohl. Der Geschirrdienst machte sich zwar an die Arbeit, aber dabei wurde außer dem Boden auch die Decke gefegt. Ich schaute aus der Küche und sah, wie sich Alexander und Erik gegenseitig hinterher rannten und sich dann schlugen. Ich verurteilte Alexander zum Tellertrockner und Erik durfte Schuhe aufräumen. Kaum war ich wieder in der Küche, kamen mindestens 3 Leute mit einer Türklinke in der Hand an. Während Alexander Teller abtrocknete, wurde sein Pullover zerschnitten. Andere rannten im Haus herum und verbreiteten einfach nur Chaos. Der kleine Aufenthaltsraum sah aus, als wäre ein Tornado durchgejagt. Ich lief den Gang rauf und runter, und als es mir zu viel wurde, fing ich an, Namen aufzuschreiben. Dann kam für mich die Erlösung. Julian und Miles hatten die wunderbare Idee, mit den wohl unausgelasteten Kindern eine Runde joggen zu gehen. Beim zusammenrufen gab es zwar großes Gestöhne (im Sinne von „ich hab doch nichts gemacht“), aber schließlich mussten alle mitjoggen. In dieser Zeit räumte ich den kleinen Aufenthaltsraum und in der Küche auf und suchte sämtliche Türstifte, die fehlten. Da Kati gesagt hatte, dass wir noch Pudding und Kuchen verteilen sollten, richtete ich widerwillig die Teller (ich fand eben, dass man für solches Verhalten nicht noch was bekommen sollte, aber da es Kati gesagt hatte ...). Schließlich war alles wieder in Topzustand, und die Kinder kamen auch vom Joggen zurück und wurden von Julian angewiesen, sich auf ihre Plätze zu setzen. Wir, Julian, Miles und ich, überlegten, wer etwas zu den Sachen sagen sollte, die vorgefallen waren. Ich nahm die Sache in die Hand. Anfangs grinsten manche noch amüsiert, doch je strenger ich redete, desto stiller und ernster wurde auch die Atmosphäre im Zimmer. Schließlich beendete ich meinen Vortrag. Es war ruhig und es schien so, als würde sich keiner trauen, ein Stück Kuchen oder Pudding zu nehmen (das geschah erst, als Julian dazu aufforderte). Alle aßen und es war fast nur das Aufschlagen der Löffel in den Tellern zu hören. Es war 21.30 Uhr und wir sagten, dass alle um 21.50 Uhr bettfertig sein sollten und dass spätestens um 22 Uhr absolute Stille herrschen sollte, was dann auch eintrat, nachdem wir bekannt gaben, dass Miles schon immer einmal in der Nacht auf den Feldberg joggen wollte.
Wir wurden von Tobias W. noch bis 21.45 Uhr beim Geschirrwaschen unterstützt. Punkt 22 Uhr war es wirklich ruhig. Wir waren froh, dass endlich alle in ihrem Bett lagen. Wir saßen gerade im kleinen Aufenthaltsraum, als es anfing zu blitzen. Ich meinte noch, wie in einem Horrorfilm. Dann sagte Julian, dass die Eingangstür noch offen sei. Wir drei schlichen uns den Gang vor, als Miles und ich einen riesigen Schreck kriegten, da Julian an der Tür hängen bleib. Als wir uns erholt hatten liefen wir weiter. Auch die Balkontüre war noch offen. Als Julian sie gerade schließen wollte, bemerkten wir, dass sich das Plätschern des Brunnens verändert hatte .Ich flüsterte zu Julian, er soll die Tür endlich zumachen, als eine vierbeinige, schwarze Gestalt an mir die Treppe hoch rannte. Miles drehte und wollte in den Gang zurücklaufen, was ihm aber nicht gelang, da er mit dem Kopf genau gegen den Türrahmen lief. Ich schrie zusammen mit Miles und Julian und wollte auch wegrennen, als wir drei bemerkten, dass es sich bei der Gestalt nur um Sascha handelte. Als Kati dann auch kam erzählten wir ihr alles was passiert war und gingen dann gegen 24 Uhr ins Bett.
(Bericht: Miriam, Julian, Miles)
7. Tag:
1) Am Morgen mussten wir wie immer joggen. Heute zwar nicht mit Miles und Julian, sondern mit Kati auf den Feldberg, da wir am Vorabend den Hampelmann gemacht hatten.
2) Danach gab es Frühstück. Nach dem Frühstück mussten wir Heidelbeeren sammeln gehen. Dazu wurden alle Namen auf Zettel geschrieben, um Gruppen zu bilden. Die Beeren wurden zu feinster Konfitüre verarbeitet.
3) Kurz vor dem Mittagessen fing es an zu regnen. Nachdem alle gegessen hatten, malten, bastelten und lackierten alle an ihren Autos rum. Erik, Tobias, Julian und Fabian suchten noch weiter nach Heidelbeeren. Jetzt gab es Abendessen.
4) Nach dem Abendessen spielten wir noch und gingen dann ins Bett.
8. Tag:
Heute mussten wir (Gott sei Dank) nicht joggen. Da aber keiner Miriam geweckt hatte, durfte sie ohne uns frühstücken. Julian holte noch einen toten Maulwurf zum Anschauen. Dann erklärte uns Kati den Ablauf des heutigen Tages, denn heute war die „Lagerolympiade“. Sie begann mit:
1. Namen aufschreiben
2. Vom Bus bis zur Hütte joggen
3. Mit Boulekugeln Zielschießen
4. Holzweitwurf
5. Seilhüpfen
6. Tablett mit Wassergläsern balancieren
7. Wassereimer halten
8. Ordnung der Zimmer…
9. Kartoffeln schälen
10. Pflanzen bestimmen
11. Naturbild basteln
12. Bastelarbeit bewerten
Zu Mittag wurde ein Berg Pfannenkuchen mit selbst gesammelten und zubereiteten Feldbergheidelbeeren verspeist.
Am Abend gab es dann die Siegerehrung und dann spielten wir noch ein paar lustige Spiele.
(Julian)
9. Tag:
Nach dem Verladen des Gepäcks in den Vereinsbus gingen wir zu Fuß vom Zastler an der Wilhelmer Hütte vorbei in Richtung Schauinsland. Vom Schauinsland fuhren wir mit der Seilbahn (Lift/Aufzug....) von der Bergstation zur Talstation Günterstal. Von dort fuhren wir mit Bus und Straßenbahn in die Innenstadt von Freiburg und mit dem 10er Bus bis fast ans Vereinsheim.
Schlusswort:
Dank an Herrn Thomas Koch (Geländewagen) und an Herrn Rolf Dresmann (Bus)