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Lagerzeitung zur Ferienfreizeit Aftersteg 2005

vom 29.7. - 6.8.2005

Bildergalerie

Redaktion: Julian Kiefer

Teilnehmer: Kati Gulde, Thilo Kiefer, Julian Kiefer, Simon Kuhn, Wesley und Virgil Gulde

Nicolas Huentz, Fabian Huentz, Johannes Thanner, Timo Fraider, Oliver Frisch, Christina Frisch, Jana Längin, Anja Längin, Renè Haberstroh, Daniel Bock, Tony Fitterer, Leon von Zepelin, Felicitas vom Bey, Jennifer Holzkamm, Leonie Rieger, Selina Wüstner, Samira Wüstner, Anne-Katrin Schönfeld, Simon Grimm, Alexander Flügel, Eric Bühner, Max Carius

1. Tag (Simon K. und Fabian):
Am 29.07.05 um 9.20 Uhr trafen wir uns alle am Bahnhof von Littenweiler. Wir fuhren dann um 9.45 Uhr eine Station mit dem Zug nach Kirch-zarten. Von dort fuhren wir dann ca. eine halbe Stunde mit dem Bus zum Notschrei. Darauf folgte eine Wanderung nach Aftersteg, die ca. 6 km lang war. Wir sahen viele Kühe und hatten viel Spaß beim Wandern. Um die Wanderung nicht unnötig zu verlängern, kürzten wir unseren Weg über zwei Kuhweiden ab. Als wir angekommen waren, trugen wir unser unpraktisches, schweres Gepäck in unsere Zimmer, die wir auch sogleich bezogen.
Nach dem Aufstellen der Bierbänke aßen wir Kuchen und tranken dazu Zitronen-, Pfirsich- und Wildfrüchtetee. Als wir satt waren, erkundeten wir die Gegend und damit den benachbarten Bach oder wir spielten. Dann auf einmal schlug das Wetter um. Wir sammelten schnell unsere Sachen ein und retteten uns ins Trockene. Wir bewunderten das Regenwetter und die relativ kleinen Hagelkörner, bzw. die schönen Blitze. Währendessen wurden vier Gruppen eingeteilt. Der 1. Küchendienst verrichtete dann unter mehr oder weniger lautem Protest seinen Dienst. Zum Essen gab es reichlich Spaghetti und Tomatensoße, was allen schmeckte, nach den verschmierten Gesichtern zu urteilen. Später machten wir noch einen Ausflug zu den Todtnauer-Wasserfällen, wo auch alle ihren spaß hatten, trotz regnerischen Wetter. Am Abend machten wir dann noch Pläne für den morgigen Tag.

2. Tag (Julian):

Der Morgen begann schon ziemlich früh, da die Jungs schon hörbar wach waren. Daher gingen wir, Simon und ich, erstmal mit allen joggen. Gejoggt wurde zur Kuhweide, dort dann Dehnübungen vorgenommen und dann wieder zurück, hinters Haus, wo wir ein Zirkeltraining absolvierten, welches aus 6 Stationen bestand. Immer 4 Kinder absolvierten ihre Übungen an jeder Station 30 Sekunden, das ganze zwei Mal.
Nach dem Frühstück fuhren dann Thilo, Simon und ich nach Todtnau runter um Milch einzukaufen. Danach schauten wir noch bei Sandra (letztes Jahr war sie in der Wutachschlucht dabei und hat dort den Spitznamen Alpentussi bekommen) vorbei, denn sie brauchte Helfer, die ihr frisch gespaltenes Holz vor ihrem Haus aufstapelten! Das ging auch recht flott, da uns Sandra auch einen kleinen Traktor mit Hänger zur Verfügung stellte (von Thilo gefahren), welcher von 12 Kindern mit Holz gefüllt wurde, und dann zum Haus fuhr, wo wiederum 12 Kinder alles abluden und aufstapelten. Dann fuhr Thilo wieder mit den Kindern im Hänger zum Holzstapel zurück und dann ging das ganze wieder von vorne los!
Beim Mittagessen tat Simon K. etwas ganz Außergewöhnliches, wofür er einige sehr erschrockene Blicke erntete: er zuckerte die Tomaten! Ein Vergehen das sich schnell wieder klärte, nachdem Kati allen zeigte, wie viel Zucker doch in Ketchup steckt. Dazu gab es noch Gurken, dann Fleischkäse und Kartoffelbrei. Und nach der harten und dazu noch anstrengenden Arbeit waren alle froh, etwas Stärkendes zu bekommen und aßen sich satt.
Da das Wetter langsam aber sicher am aufklaren war, beschlossen wir noch ins Todtnauer-Freibad zu gehen. Wir wanderten als vom Haus aus, über die Wasserfälle und dann weiter zum Freibad. Es war recht leer, also stürzten sich alle gleich auf die “Krake” die im Wasser lauerte. Doch nach einer Zeit wurde es dann doch frisch und die meisten gingen wieder raus und wollten sich was beim Kiosk zum Essen kaufen doch der war geschlossen. Die Schwimmbadsbesitzerin rief sogar noch den Verkäufer an, der sich dann auf den Weg zum Bad machte, aber da er erst in einer Stunde kommen würde, war das eh egal, da wir dort mittlerweile schon wieder weg waren! So aßen dann alle die Brezeln die wir mitgenommen hatten.
So gegen 17.20 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg: wir wollten zuerst auf den Bus, doch der wäre erst in einer Stunde gekommen, also liefen wir weiter, zum Bus-Hauptbahnhof in Todtnau, doch dort angelangt, wäre der Bus erst um 20.45 Uhr gekommen. So entschied sich Ka-ti Jochen anzurufen. Er kam mit seinem lime-yellow-farbigen (knallgel-ben) Trike (Motorrad mit drei Rädern) und nahm den Thilo wieder mit zurück zur Hütte, wo er dann den Vereinsbus nahm und wieder zu den anderen zurückfuhr. Jochen nahm mich dann zurück zur Hütte und Thilo einen Teil der anderen. Das ging dann noch mal so, indem Jochen dann Simon K. mitnahm und Thilo im Bus die restlichen, wartenden Kinder.
Am Abend dann machten wir ein Feuer und grillten. Es gab Würstchen und später auch noch Stockbrot. Auch Sandra kam vorbei um mitzuessen. Doch dann wurde es später, das Feuer erlosch langsam und dann gingen wir allmählich alle ins Bett und schliefen ein.

3. Tag (Alexander, Renè, Leon, Eric, Selina, Leonie):

Nach dem Aufstehen sind wir wie jeden Morgen joggen gegangen. Renè und Nico machten das Training mit 50 Meter Sprints. 10 Minuten später saßen wir am Frühstückstisch, danach hatten wir Freizeit. In der Freizeit wurde gespielt und gebastelt und am nahe liegenden Bach gebadet. Um ca. 12 Uhr gab es Mittagessen. Nach Nudeln und Soße, die lecker schmeckten, gingen wir nach Todtnau. Die Jungs wurden mit dem Vereinsbus gefahren und die Mädchen mussten laufen. Da die Jungs gefahren wurden, konnten sie das MTB-Rennen anschauen. Die Mädchen liefen nach Todtnau und bekamen ein Eis sowie die Jungs, die etwas später nach Hause gelaufen kamen. Jetzt gab es wieder Freizeit und danach grillten wir. Jetzt wurde noch etwas gespielt und dann lagen alle in ihrem Bette.

4. Tag (Nicolas und Johannes):

Vor dem täglichen Joggen gab es wie immer den leckeren Orangensaft. Nach dem Trinken gingen wir endlich joggen. Julian und Simon haben uns durch Aftersteg gejagt, ohne Pause. Am Schluss mussten wir noch sprinten. Danach schichte vorgelesen. Danach machten wir das Licht aus und schliefen. ( Na ja)

5. Tag (Daniel, Max):

Wie immer begann der Tag mit dem Morgenprogramm: Aufstehen, joggen, frühstücken, Küchendienst, …... Da ein Dauerregen einsetzte haben sich Kati und Julian überlegt, dass wir ein Fußball- und Tischkickerturnier veranstalten. Julian hat die Zettel für die Auslosung geschrieben. Max und Anja haben die Mannschaften für das Tischkickerturnier gezogen. Nach einer Weile standen die Teams fest, für das Fußball- und Tischkickerturnier. Wir haben danach angefangen zu spielen, aber weil es geregnet hat, konnten wir nur das Tischkickerturnier anfangen. Zum Mittagessen gab es leckere Fischstäbchen. Tischkickern mit fröhlicher Zuschauerrunde, Kartenspielen, usw.. Trotz Regen gab es am Abend es zum zweiten Mal Stockbrot, Steaks und Würstchen. Ein paar Leute mussten ein Extraprogramm machen, weil Kati sie in der Nacht beim Kartenspielen erwischt hatte (Diese Personen wollen nicht genannt werden).

6. Tag (Julian):

Heute stand Finstergrund auf dem Plan: ein Besucherbergwerk!
Schon kurz nach dem Frühstück ging es mit der Wanderung los: Sandra begleitete uns als Guide. Wird wanderten durch schön eklig, klebriges, nasses Gras und durch Kuhweiden, die unter Strom standen ( Gefahren des Landlebens !!!!!): Wesley kam gegen einen Kuhzaun und hatte dann Angst unten durch zu gehen. Simon wollte dann mit einem Holzpfahl die Leitung hoch drücken, bekam aber dabei selber einen Stromstoß durch seinen Körper: Zack. “AU... Habt ihr das gehört?” schrie er. Dann ging Fa-bian ans Werk, da er eh schon neben dem Holzpfahl stand. Er nahm ihn, drückte den Stromleiter hoch, dann ging Wesley unten durch und genau in dem Moment bekam Fabian durch den Holzpfahl seinen Stromstoß: “Ahhh!” schrie er auf und ließ den Pfahl gerade fallen.
Sonst ging es ganz gut voran, alle kamen heil am Bergwerk an. Im Bergwerk selbst führte uns dann ein vergessener Sturmtruppler aus Star Wars, der richtig gut drauf war. Er erzählte uns lustig die Geschichte des Bergwerkes und die sonstigen Vorgänge des Bergabbaus. Mit uns im Bergwerk war noch eine andere Gruppe, woher die waren, wissen wir nicht (Wuppertal ), aber allesamt stellten sie richtig doofe Fragen und quatschte uns alles nach (Beispiel: im Finstergrund-Bergwerk atmet man Helium!). Auch wurde uns eine Gesteinssamm-lung gezeigt, die bei der Beleuchtung durch Schwarzlicht in verschiedenen, grellen Farben leuchteten. ( Es war schön kalt : 6°, ziemlich feucht: 95% aber sehr gesund: Radonhaltige Luft.) Danach machten wir uns wieder auf zum Ausgang des Bergwerks. Draußen machten wir noch ein Gruppenfoto und aßen dann noch Wurst-, sowie Käsebrote in der Sonne.
Zurück fuhren wir mit dem Bus von Utzenfeld aus nach Todtnau. Dort warteten wir, dass uns Sandra mit ihrem Pick-Up und Thilo mit dem Vereinsbus abholten.
Nach dem leckeren Milchreis, der den ganzen Tag über mit unseren Schlafsäcken gewärmt worden war, gingen wir dann endlich ans Fußballturnier. Wir gingen zu einem kleinen Hartplatz hinter der Glasbläserei. Jedes Spiel dauerte zweimal 10 Minuten. Bei der Mannschaft 4, die hoffnungslos jedes Spiel verlor, spielte sogar Kati mit und brachte das Endergebnis auf stolze 1:9. Nachdem alle Spiele gespielt waren gingen wir zurück zur Hütte, wo schon Steaks und Würste auf uns warteten.

7. Tag (Alexander, Leon, Renè, Selina, Leonie):

Der Tag begann heute Morgen um 3.30 Uhr, als Julian und Simon ins Zimmer der Jungen stürmten und brüllten. Danach schliefen alle wieder gut und als dann letztlich alle um 8.30 Uhr beim Joggen waren, waren alle putzmunter wach. Nach dem Frühstück putzten wir die Hütte und gingen in die Glasbläserei. Dort hörten wir einen Vortrag über Glas, es wurde eine Schale hergestellt. Wir kamen Zuhause an und bastelten immer in 3er Gruppen Flieger. Dann wanderten wir ins Todtnauberger Schwimmbad wo wir einen alten Bekannten trafen. Wir fuhren mit dem Bus zurück und es wurde gegrillt. Wir unterhielten uns und gingen später dann ins Bett.

Nachtrag zur 3.30 Uhr Operation (Julian):

Mein Handy fing um 3.30 Uhr an zu läuten - wir beide waren sofort wach. Zuerst mussten wir allerdings aufs Klo. Das war schon schwierig, da wir nicht wollten, dass schon vorher das ganze Haus wach ist. Also mussten wir uns im Dunkeln zum Klo tasten, ganz leise. Wieder zurück im Zimmer zogen wir uns erst einmal unsere Kostüme an: Simon war ein Arzt in Schwarz (Seine Joggingjacke falsch herum an, eine Sonnenbrille plus Badehose auf dem Kopf) und Julian ein Heini (Sonnenkappe mit Schild nach hinten, da drauf eine Schwimmbrille und da drüber eine Badehose)! Dann ging es unter einem Leintuch zu den Jungs hoch in den Schlafsaal. Dort hängten wir das Leintuch erst einmal an das offene Fenster (es sollte so aussehen, als wären wir durch das Fenster wieder abgehauen). Dann auf 3 schalteten wir das Licht ein und rannten, einer die Linke Reihe, der andere die rechte Reihe weckend, durch das Zimmer und grölten. Dann sofort auf den Rückweg, ohne das Licht auszumachen, zur Tür hinaus und wieder die Treppe runter, in den Gang zu unserem Zimmer, die Türe hinter uns abgeschlossen, Maske ausgezogen, ins Bett geworfen und so tun, als würde man pennen! Dann hörten wir Türen auf und zugehen, und wir beide lachten uns halber tot. Das Problem war nur: durch unser Gegröle ist leider kaum wer wach geworden, sondern nur später durch das Licht.

8. Tag (Johannes, Nicolas):

Heute fand die Lagerolympiade statt!
Das tägliche Joggen vor dem Frühstück entfiel. Dafür mussten wir nachdem Frühstück schon mit der Lagerolympiade anfangen. Zuerst mussten wir die Namen der Teilnehmenden aufschreiben inkl. Hunde. Danach sollten wir mit einem Tablett und einer gefüllten Tasse, die oben drauf stand, um die Wette rennen. Da sah man, dass die Zeiten sehr unterschiedlich sein konnten. Nun kam das Seilspringen an die Reihe. Das Alter entschied nicht unbedingt über die Anzahl der Sprünge in einer Minute. Danach kam das Sprinten eines Anstieges zu Sandras Bauernhof. Die meisten dachten, dass Kati weiter hinten stand und die Zeit nahm. So kam es, dass Julian und Simon (die beiden Großen) hinter Timo ankamen. Dort erledigten wir auf dem Heu, welches Sandra bald niederbrennen wollte, die Disziplin: Holzweitwurf. Dazu wählte Simon K. einen großen Holzklotz heraus, den dann alle Altersstufen geworfen haben. Die Würfe waren zwischen 1,5 Fuß (Max) und 8 Fuß (Julian und Simon). Danach gingen wir zum Haus zurück und haben mit einem Basketball Zielwerfen gespielt. Es gab einen Probewurf und drei Wertungswürfe. Zum Ärger der meisten von uns, ging der Ball nur im Probewurf bzw. gar nicht hinein. Nach dem Mittagessen mussten wir noch ein Bild von einem Tier, der eigenen Wahl, mit Naturmaterialien basteln. Kartoffelschälen und das, was wir in der Ferienfreizeit gebastelt haben, gehörten zu den letzten körperlichen Aktivitäten. Die letzten zwei Punkte der Olympiade musste Kati erledigen. Sie musste unsere Zimmer auf Sauberkeit und Ordnung kontrollieren und eine Bewertung für das Verhalten der letzten Woche abgeben. Erstaunlich war, dass das Zimmer der Jungs so sauber und ordentlich war, wie es in der ganzen Woche nicht war. Von den Türen der beiden Zimmer sah das Jungenzimmer sogar ordentlicher aus, was selbst Kati erstaunte.
Danach stellte uns Kati frei, ob wir noch einmal rodeln oder lieber Minigolf spielen gehen wollten. Einige gingen zur Minigolfanlage in Todtnau, die anderen gingen noch mal rodeln. Beide Gruppen hatten dabei viel Spaß. Zeitversetzt wurden wir von Kati mit dem Vereinsbus zur Hütte gefahren. Bis zum Abendessen vergnügten wir uns mit selbst ausgesuchten Aktivitäten. Aus einem unbekannten Grund wurde Eric von Julian in die Brenneseln gesetzt. Andere mussten Kati ihr Gebasteltes im Bach vorführen. Kurz vor dem Essen hat Sandra Kati zum Holzholen mitgenommen. Währenddessen haben wir auf einem Gruppenfoto unterschrieben, welches wir Ihr später geben wollten. Um 22.15 Uhr richtete Kati und Thilo die Smarties-Rally her. Diese gefiel den meisten. Einige wurde es schlecht, als sie erst ein Maiskolben, danach eine kleine Salzbrezel und dann geschmolzene Schokolade essen mussten. Danach, um ca. 23.30 Uhr, übergab Thilo mit uns das Gruppenfoto mit den Unterschriften. Kati war sehr beeindruckt und bedankte sich bei jedem einzelnen mit einem Händeschütteln. Darauf klatschten alle und eine Laola-Welle ging durch die Reihe.
Jetzt schickte uns Kati ins Bett. Nach der Geschichte, die uns Kati vorlas, schliefen wir ein zu unserer letzten Nacht auf der Speyererhütte ’05.

9. Tag (Julian):

Heute stand der letzte Tag der Ferienfreizeit 2005 in der Speyerer-Skihütte an!
Doch auch das bedeutete nicht, dass es nichts zu tun gab. Es gab mehr als genug zu tun. Es fing an mit dem Frühsport, den ich und Simon leiteten. Das ist das erste Mal in der Geschichte der Ferienfreizeit, dass es am letzten Tag noch Training gab (Na irgendwann brauch auch ich Ruhe um eure Punktzahlen auszurechnen und in die Urkunden einzutragen). Ich muss es wissen, ich war zum neunten Mal dabei. Trotz einiger, die nicht richtig mitmachten, kam man dann doch zu einem Ende und wir konnten alle frühstücken. Dann stand zunächst Taschenpacken und Fegen an, was einige begeistert, anderen mit Tränen in die Augen angingen, da es ja die letzten paar Stunden waren, in denen man noch zusammen war.
Noch ehe die Eltern kamen wurden Tische und Stühle und Bänke aus dem Schuppen geholt, abgewischt und ausgestellt und ein weiteres Zelt aufgebaut, da das Wetter ja immer recht wechselhaft war. Dann stand alles bereit für die Eltern, die auch schon langsam eintrudelten. Zum Essen gab’s Gegrilltes sowie Kartoffelsalat, hergestellt aus den Kartoffeln der Lagerolympiade. Nachdem dann alle anwesend waren und sich versammelt hatten hielt Kati eine Rede, über die vorangegangene Woche und erzählte Positives wie Negatives, dann konnten wir auch gleich zur Siegerehrung der Lagerolympiade weiter gehen. Es gab keine Verlierer, es gab nur Sieger, denn alle haben große Leistung vollbracht und das sah man auch. Schlussendlich aßen dann alle zusammen, andere zeigten ihren Eltern wo und wie sie die letzten Tage verbracht hatten, zeigten Gebasteltes und einige schöne Stellen in der Umgebung der Hütte.
So neigte sich dann der Tag doch langsam dem Ende zu, die einen gingen früher, die anderen später, doch so oder so, man trennte sich wieder. Einige Gesichter wird man nächstes Jahr wieder sehen, andere . . . .?

Ich hoffe es war für alle Teilnehmer insgesamt eine gute Zeit, die wir gemeinsam in Aftersteg verbracht haben. Mir und den Hunden hat es viel Spaß gemacht – doch am Ende waren wir drei irre müde (ihr hoffentlich auch). Bleibt mir noch, mich bei ein paar Leuten zu bedanken:
- dem Vorstand des Speyerer Ski Clubs, dass er uns die tolle Hütte zur Verfügung gestellt hat,
- der Metzgerei Tschamber, die uns mit vielerlei leckeren Fleisch- und Wurstwaren versorgt hat
- der Gärtnerei Bühner, die uns mit Vitaminen in unterschiedlichsten Formen versorgt hat
- Sandra, für Unmengen Feuerholz
- Jochen, für alles was er uns gebracht hat, was ich so vergessen hatte
- Elke, immer kommt sie und hilft beim Putzen und aufräumen
- Julian, Simon und Leonie für die geduldige Hilfe mit all den „ Kleinen”
- und natürlich Thilo – Danke für ALLES.

Kati


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